Rotationswärmetauscher zum Selbermachen – eine interessante Idee zum Wärmesparen
In Wohngebieten ist es sehr wichtig, Zugang zu frischer Luft zu gewährleisten. Allerdings kommt es beim Lüften in der kalten Jahreszeit zu einem erheblichen Wärmeverlust. Dadurch steigen die Heizkosten. Um den Wärmeverlust beim Lüften zu minimieren, werden Rekuperatoren eingesetzt. Sie sorgen gleichzeitig für einen Abfluss von Luft aus dem Raum und einen Zufluss von frischem Sauerstoff von der Straße. Gleichzeitig entziehen sie dem Abluftstrom Wärme und erwärmen dadurch die zugeführte Luft. Ein solches Gerät kann mit Ihren eigenen Händen zusammengebaut werden.
Material:
- Dünnes Rohr 4-10 mm;
- Verzinken;
- Gewindestange 6-10 mm;
- Lager - 2 Stk.;
- Elektromotor;
- Antriebsriemen.
Herstellungsprozess eines Rotationsrekuperators
Die Länge des Rekuperators muss der Wandstärke oder weniger entsprechen. Es ist notwendig, seinen Querschnitt zu messen und dann dünne Metallrohre zu schneiden, die als Füllmaterial für den zylindrischen Körper des Geräts verwendet werden.
Dann müssen Sie die Rotationsachse des Rekuperators erstellen. Dazu ist es notwendig, eine Gewindestange vorzubereiten, die die Länge der vorbereiteten Rohre um 30-40 mm überschreitet.
Aus Blech wird eine Scheibe geschnitten, die dem Durchmesser des zukünftigen Rekuperatorrotors entspricht. Es ist notwendig, die Mitte darauf zu markieren und die Innenfläche auszuschneiden, sodass 3 Stricknadeln übrig bleiben.
Als nächstes müssen Sie ein zylindrisches Rotorgehäuse herstellen. Dazu werden aus Holz oder Sperrholz 2 Scheiben der gleichen Größe wie im vorherigen Teil ausgeschnitten. Anhand dieser Vorlage müssen Sie aus dem Blech einen Zylinder aufrollen und diesen mit Nieten verbinden. Der Körper sollte 10 mm länger sein als das vorbereitete Holz.
Die Rohre passen fest in den Zylinder. Die Achse sollte in der Mitte liegen. Dann wird ein Blechkreis angebracht und das Ende des Zylinders mit einer Schere abgeschnitten. Danach müssen Sie die Gehäusewände biegen, um den Flansch zu befestigen.
Um den Rotor zu installieren, müssen Sie 2 Befestigungen aus Sperrholz oder Brettern vornehmen. In sie wird ein Loch gebohrt, in das ein Lager mit einem Innendurchmesser entsprechend der Achse des Bolzens eingepresst wird. Sie werden an die Wand geschraubt und der Rotor ist somit drehbar.
Als nächstes müssen Sie die Drehung des Rotors sicherstellen. Hierzu ist ein Elektromotor verbaut. Zwischen ihm und dem Rotor ist ein Antriebsriemen gespannt. Ein solcher Antrieb kann in der Wand versteckt oder außerhalb der Wand angebracht werden. Im letzteren Fall erfolgt die Verbindung nicht mehr über den Rotor selbst, sondern über die hervorstehende Achse.
Durch einen Teil der Rohre kommt es zu einem Ausströmen der Luft und durch die andere Hälfte zu einem Einströmen. Aufgrund der Rotation erfolgt dies abwechselnd durch dieselben Rohre. Zuerst tritt warme Luft aus, die das Metall erwärmt, dann strömt kalte Luft ein und entzieht dem Metall die Wärme. Die Wirksamkeit dieses Gerätes lässt sich am Thermogramm erkennen.
Die Hälfte der Röhren ist deutlich wärmer, aber bei der Rotation kühlen sie ab, während die zuvor kalten Röhren sich erwärmen.
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