DIY-Powerbank mit Superkondensatoren
Superkondensatoren haben im Vergleich zu herkömmlichen Kondensatoren eine enorme Kapazität. Sie haben gegenüber Lithium-Ionen-Batterien auch eine Reihe von Vorteilen, wie zum Beispiel: Sie haben keine Angst vor niedrigen Temperaturen und haben keine Angst vor einer Tiefentladung. All dies zwang mich dazu, eine Powerbank mit Superkondensatoren zu bauen.
Gewöhnliche Powerbanks entladen sich im Laufe der Zeit, wenn sie nicht genutzt werden, da die Elemente eine Selbstentladung aufweisen. Und eines schönen Tages, wenn Sie die Powerbank beispielsweise auf eine Wanderung mitnehmen müssen, ist sie „tot“ und zeigt kein Lebenszeichen mehr.
Das gleiche, auf Ionistoren hergestellte Modell ist immer betriebsbereit, wenn es zum ersten Mal aufgeladen wird.
Wird benötigt
- 4 Superkondensatoren (Ionistoren) bei 2,7 V und 500 F.
- Controller mit LCD-Display und USB 5V 1A, 2,1A.
Der Controller übernimmt mehrere Funktionen gleichzeitig: Er steuert das Laden und Entladen des Akkus, schützt vor Kurzschlüssen und zeigt die Kapazität des gesamten Akkus auf dem Display an.
Über Micro-USB wird das Netzteil zum Laden angeschlossen. Die restlichen zwei USB sind Ausgänge zum Anschluss einer Last.
Herstellung einer Powerbank mit Ionistoren
Wir löten zwei Superkondensatoren in Reihe.„Plus“ bis „Minus“.
Wir löten auch die nächsten beiden. Und nun löten wir diese beiden Paare parallel zueinander, „Plus“ an „Plus“, „Minus“ an „Minus“.
Das Ergebnis war eine Batterie aus Ionistoren mit einer maximalen Spannung von 5,4 V und einer Kapazität von 1000 Farad.
Löten Sie den Controller.
Wir stecken das USB-Kabel ein und laden unsere neue Powerbank auf.
Sobald es aufgeladen ist, schließen Sie das Telefon an und prüfen Sie, ob es aufgeladen wird.
Ja, alles funktioniert einwandfrei – das Mobiltelefon wird geladen.
Um alle Kontakte zu isolieren und den Anschein eines Gehäuses zu erwecken, legen wir Schrumpffolie auf und blasen alles mit einer Heißluftpistole aus.
Schneiden wir mit einem Universalmesser ein Fenster für das Display aus.
Seitenansicht, USB-Anschlüsse geöffnet.
Abschluss
Abschließend möchte ich noch einen Wermutstropfen hinzufügen: Ionistoren haben im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus eine hohe Selbstentladung, daher ist die Nutzungsdauer nach einer vollständigen Aufladung begrenzter als bei kommerziell hergestellten Geräten.
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